Ziel gesucht, gefunden...?

Spätestens seit der Lektüre von "Mit dem Klapprad in die Kälte" von Tim Moore, liebäugle ich damit am grünen Band zu radeln. Am Klapprad würde es schon mal nicht scheitern, da ich meine Fahrradfamilie im Lockdown um ein Brompton erweitert habe, allerdings neige ich aufgrund der Berichte über die Wegbeschaffenheit eher zu größerer Bereifung. Ich will nicht am ersten Plattenweg den Abflug machen.
Der zweite Teil des Titels "Kälte" könnte jetzt auch zu falschen Erwartungen führen. Als bekennendes Weichei, bzw. WarmduscherIn (manche behaupten ja heiß), reichen mir die Mitteleuropäischen Wettereinflüsse im Sommer. Damit reduziert sich die Strecke auf 1100km. So könnte ich mich bezüglich des letzten Großprojekts (Donau) immerhin um 10% steigern.
Als eher optischer Mensch habe ich mich dem Motto schon mal bildlich genähert.
Einem Vorradler folgend (Grüße an den unbekannten Herrn aus dem Norden), setze ich mich nun mit möglichen Vorsätzen auseinander. Einer gefällt mir besonders: "Auf jeder Etappe wird die ehemalige innerdeutsche Grenze möglichst oft (mindestens aber einmal) überquert. Das sollte doch machbar sein? Oder? Mir gefällt die Idee so, dass sie schon mal in mein Logo einfließen muss.
Die Routenführung des Radelführers vom bikelineverlag "Deutsch-Deutscher Radweg" verspricht radelbare Wege contra Plattenweg. Da kann man schon mal fern der Grenze unterwegs sein. Allerdings habe ich ja meinen Vorsatz: "Lieber alles Interessante links und rechts ansteuern, statt Kilometerfressen" was gerne mal zur 1,5 fachen Strecke führt. Nun heißt es lesen, planen...
Das Zugticket ist schon mal gebucht. Will man einen Platz im ICE ergattern, muss man da schon 3 Monate früher aufstehen, ähhh buchen.
Offene Fragen:
Sind genug Quartiere südlich der Elbe vorhanden, dass man nicht alles im Vorfeld buchen muss? Ich bevorzuge feste Quartiere mit Frühstück und damit leichtes Gepäck. Mit dem E-Bike könnte ich dieses Problem lösen (da machen 30km mehr nichts aus). Will ich aber alles mit dem E-Bike fahren? Bisher war der Ansatz das erste Drittel (bis Helmstedt) mit dem normalen Reiserad zurückzulegen und erst im bergigen Harz, die Hilfe eines Motors in Anspruch zu nehmen. Nun es bleibt noch viel Zeit für die Planung.

Kommentare

  1. Ist das Titelbild nicht die richtig falsche Technik ?
    Mir gefällt's (natürlich) ! ;-b

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