Elend und Sorge
Es mag sein, dass die Titelwahl, die schon nach dem ersten großen Anstieg getroffen wurde, Geschehnisse provozierte, aber fangen wir von vorne an.
Ich kann meinen Begleiter überzeugen, um 7.30 Uhr zu starten. Bis Ilsenburg verläuft der Weg mit kleinem Anstieg entspannt, dann geht es hoch und immer höher. Anfangs in gnädigem Schatten, danach nur noch in eher kahler schattenfreier Landschaft. Bergwandern ist auch mit E-Bike suboptimal, da bei der geplanten Tagesetappe max. Eco-Mode bei Steigungen drin ist, wenn der Akku reichen soll.
In Drei Annenhöhe treffen wir dann auf die Brockenbahn. Wir treffen sie auch später nochmals, bevor wir nach Elend kommen.
Hier denken wir selbiges schon hinter uns zu haben, aber wir hätten den nächsten Ort Sorge wohl ernster nehmen sollen.
Denn von dort aus, nach Hohegeiß wird es noch richtig fies.
In Summe waren es heute 975hm bergauf bei circa 75km Fahrt. Ich habe mit dem E-Bike gekämpft, Stefan hat das ganz ohne Motor geschafft!
In Walkenried sind wir dann ganz froh, dass uns unser Besucher aus Königerode ins Auto einpackt, um mit uns zum Essen zu gehen. So wird es noch ein sehr netter Abend.
Für die Statistik:
7 Grenzübergänge
10 Bahnübergänge/Unterführungen












"Bergwandern ist auch mit E-Bike suboptimal" ?
AntwortenLöschenIch wußte schon immer, daß ich ein fauler Hund bin: Ich lasse beim Bergwandern diesen (Zusatz-)Ballast (egal ob mit oder ohne E-) einfach immer zu Hause. Mir genügt schon immer der Rucksack an Gewicht.
Nur mal so als Anregung...
Beim Hochschieben des bepackten Rades am zu steilen Ostplattenweg kam mir der Gedanke auch - aber nur kurz.
AntwortenLöschenIst das echt der offizielle Radweg oder fahrt Ihr eigene Routen? Das ist doch mit Fahrrad ein Elend!
AntwortenLöschenAnonym ist hier Diana
LöschenDas ist der hochoffizielle Trail des Iron curtain trails. Das "iron" im Namen kann man dann beliebig deuten... Mein Hang zum Mosaochismus zeigt sich in der Auswahl des Fernradwegs, vor Ort lege ich da freiwillig nichts drauf.
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