Begegnungen am grünen Band
Nach einem sehr gesprächigem Frühstück (unser Pensionswirt leistet uns Gesellschaft) geht es los Richtung Dreiländereck. Fröhlich bergauf zurück zum grünen Band und dann über kleine Nebenstraßen Richtung Osten.
In Sachsgrün können wir die Kirche, die wohl in Eigenregie der Gemeinde entstand nur von außen begutachten, dafür erfreuen uns andere Dorfverschönerungsprojekte und eine kleine Katze begrüßt uns freudig.
Über Posseck geht es nach Nentschau geht es zum heiß ersehnten Ziel.
Völlig ungewohnt, gibt es hier eine lückenlose Beschilderung.
Mit uns kommen am Dreiländereck zwei Wanderer unabhängig voneinander an. Wir teilen unsere Freude, tauschen uns aus. Einer ist Pilgerer am Jakobsweg, der andere war von Aachen nach Görlitz unterwegs.
Neben Finish-Fotos gibt es Stempel und sogar einen Schrank mit Bier und Snacks auf tschechischer Seite.
Der nächstgelegene Geocache wird dann zusammen mit dem Pilgerer aufgesucht, der uns schon aufgrund des GPS-Gerätes als solche erkennt.
Einerseits ein schönes Gefühl, den Weg geschafft zu haben, andererseits die Frage: Was wird das nächste Projekt? Das Grüne Band ist schon sehr lange ein Wunsch gewesen und ich habe mich ausgiebig darauf vorbereitet. Es gab viele Eindrücke, auch Bedrückendes und nette Begegnungen. Kenne jetzt alle Varianten von Platte und kann sagen, auf keiner kann man vernünftig Radfahren, aber „Hilft ja nix“
Hauptsächlich über Landstraßen geht es nach Hof zum Bahnhof. Der Weg zum Gleis, gestaltet sich dann als kleine Herausforderung, da der Aufzug 4cm zu kurz für ein Fahrrad ist…
Vielleicht sollte ich mal wieder einen Fluss entlang radeln? Vorschläge werden entgegengenommen!










Herzlichen Glückwunsch zur Projekt-Finalisierung !
AntwortenLöschenIch bin zwar nicht gerade (oder sagen wir vielleicht besser: alles andere als) der Radl-Experte, aber ich habe z.B. in Südtirol und ein wenig südlicher (im 3-Länder-Eck nördliches Italien, südlichstes Österreich und nordwestliches Slowenien im Lauf der Jahre viele Längs-Fluß-QUER-Weit-Radler (Ost-West) getroffen:
das eine war Pustertal-Abschnitt, das andere dürfte Save-Fiume Fella gewesen sein.
Von München nach Wenig gib's einen Radl-Cache, den einige mir bekannte schon absolviert haben (teilweise am Brenner gemogelt - der Rest ist wohl nicht so hügelig - häufig Flußtäler).
Schöne Grüße von der
Kann-man-doch-bestimmt-auch-zu Fuß-machen-Fraktion.
Freud'scher Verschreiber:
LöschenMuß natürlich "Venedig" heißen ;-)